Tipps für Schüler und Studenten

Tipps zum Lösen von Aufgaben:

  1. Schreibe auf, was gegeben und was gesucht ist. So bekommst Du einen Überblick darüber, was eigentlich verlangt ist.
  2. Schreibe die Gesetze und Zusammenhänge auf, die im Zusammenhang mit der Aufgabe eine Rolle spielen könnten.
  3. Spiele mit diesen Formeln und baue sie durch Umformungen so um, dass das herauskommt, was gesucht ist. Sind in dem Term, der die gesuchte Größe berechnet noch unbekannte Größen, können diese oft wieder über andere Zusammenhänge bzw. Formeln hergeleitet werden.
  4. Überprüfe das Ergebnis: Also in der Physik die Einheiten in dem Rechenterm, der das Ergebnis liefert. Stimmt etwas mit den Einheiten nicht, ist in der Herleitung ein Fehler. Gehe in diesem Fall die Herleitung noch mal durch. Überprüfe ebenso: Stimmt das Ergebnis von der Größenordnung her? Macht das Ergebnis im Sachzusammenhang einen Sinn?

Wichtiger Tipp: Fange einfach an! Beginne die Aufgabe! Viele meinen, dass sie die Lösung schon im Kopf parat haben müssen. Ich sage aus meiner Erfahrung, dass ich bei den meisten Aufgaben am Anfang auch keinen Plan habe, sondern einfach beginne. Ich schreibe hin, was gegeben und gesucht ist. Dann überlege ich mir die Formeln und Zusammenhänge, die ich weiß. Dann fällt mir plötzlich ein, welche Strategie zur Lösung führt.

Das Lösen von Aufgaben in Mathematik und Physik ist wie ein Spiel. Man schaut sich die Sachlage an, sortiert, was gegeben und gesucht ist, stellt sich die Werkzeuge parat, schreibt also Formeln und Zusammenhänge auf, formt dann diese Zusammenhänge so um und baut die Teillösungen so zusammen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Ein weiterer Tipp: Stetiges Üben anhand von Aufgaben führt zur Sicherheit! Selbst ein Strategiespiel wie Schach oder Mühle muss geübt werden.

Utensilien eines Zauberers
Beherzige meine Tipps und Du zauberst den Erfolg herbei.

Tipps zum Erfolg in der Schule

  1. Gehe nachmittags vor den Hausaufgaben immer das im Heft durch, was ihr im Unterricht aufgeschrieben habt. Dann kannst Du aufgrund des Wissens darüber die Hausaufgabe leichter anfertigen.
  2. Verstehst Du etwas in der Schule nicht, schaue im Schulheft nach. Lies die entsprechenden Kapitel im Schulbuch durch. Das Schulbuch erläutert die Zusammenhänge oft sehr anschaulich und genau.
  3. Mache Deine Hausaufgaben am Besten nach der Schule. Dabei sollte zwischen letztem Unterricht und Beginn Deiner Hausaufgaben circa eine Stunde Pause liegen. So hast Du dann abends Zeit für Deine Freizeit.
  4. Wiederhole vor Prüfungen den Stoff im Schulheft und anschließend die dazu gemachten Hausaufgaben und Übungen.
  5. Beim Lernen auf die Schulabschlussprüfung (Abitur, Realschulabschluss, Quali) oder auf Klausuren übe den Stoff anhand von Schulabschlussprüfungen bzw. Altklausuren der vergangenen Jahre. Denn die Prüfungen fragen alle in abgewandelter Form im Grunde immer die gleichen Themen ab. Man kann dann auch einschätzen, welche Themengebiete man noch vertiefen muss, und ob man es von der Zeit her schafft, die Aufgaben zu bearbeiten.

Tipps für ein erfolgreiches Studium

  1. Im Voraus sich den Stoff aneignen anhand von Büchern, die für die Vorlesung empfohlen werden, z.B. in den Semesterferien. Das erleichtert das Verstehen der Sachverhalte in der Vorlesung selbst.
  2. Möchte man erst in einem Jahr das Studium aufnehmen, sollte man sich in dem freiwilligen sozialen Jahr oder in der Auszeit bereits Bücher besorgen, anhand denen man sich bereits mit den Studieninhalten im Voraus im Eigenstudium beschäftigt. Vor allem ist die Mathematik schnell vergessen, welche aber die Grundlage ist für ein Studium in Naturwissenschaften und in den Ingenieurswissenschaften.
  3. Nicht jede Veranstaltung besuchen. Sind Skripte vorhanden, ist es oft effektiver, diese zuhause durchzulesen. Man erspart sich dadurch die Anfahrtszeit und die Wartezeiten.
  4. In der Früh aufstehen um 7:00 Uhr, als ob man in die Arbeit gehen würde. Dann bis 13:00 Uhr lernen. Man nutzt den Vormittag zum Lernen und Arbeiten. Die Erfahrung zeigt und es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass die Konzentrationsfähigkeit in der Früh und am Vormittag am höchsten ist bis zum Mittag. Oft ist man geistig am frischesten während dieser Zeit und erledigt eine Menge. Den Nachmittag hast Du dann frei und kannst Dich erholen. Außer es ist jemand ein Lerner am Abend und entwickelt nachts seine geistigen Fähigkeiten. Dann muss er konseqent jeden Abend um 17:00 Uhr beginnen. Denn ab 17:00 Uhr steigt bekanntlich die geistige Leistungskurve wieder an.
  5. Pausen während des Lernens machen. Merkt man, dass das Studiern während der Lernphase beginnt, schleppend und mühsam zu werden, eine Viertelstunde Pause machen und etwas völlig anderes machen. Das wirkt oft wie ein Wunder und es geht danach wieder flott voran. Nach einer abgeschlossenen Einheit oder nach einer Einheit von 2 oder 4 Stunden, mit diesem einen Lernthema aufhören und sich einem anderen Fach oder Thema zuwenden. Außer man merkt, dass man mitten drin ist und die Leistung auf Hochtouren ist.
  6. Auf die Klausuren lernt man anhand von gemachten Übungsaufgaben und anhand von bereits geschriebenen Klausuren. Auf eine Abschlussprüfung oder ein Staatexamen lernt man anhand von vergangenen Abschlussprüfungen oder Staatsexamina. Denn der Stoffumfang ist oft so groß, dass man ihn oft nicht noch einmal von vorne durchlesen kann, sondern ihn anhand von alten Prüfungen üben und trainieren muss.
  7. Frühzeitig mit dem Lernen auf Klausuren beginnen. Also 14 Tage vorher anfangen. Bei auftretenden Schwierigkeiten während der Vorlesungszeit frühzeitig versuchen, die Lücken zu schließen. Sonst Hilfe holen durch Bücher, Mitkollegen oder Nachhilfe.